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1836: Nach dem Napoleonischen Krieg


Nach dem Napoleonischen Krieg waren viele Schlachterblöcke in Hamburg verweist, da ein Schlachterblock nach altem Brauch nur vom Vater auf den Sohn vererbt werden konnte. Daher beschloss der Hamburger Senat die leeren Blöcke neu zu vergeben. So kam es, dass 1836 Georg Christian Beisser aus Kalf in Baden-Württemberg im „Block 28“ in der Spitaler Straße das Beisser-Stammhaus eröffnete. Er versorgte neben Endverbrauchern auch Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen.

 


 
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1884: Erweiterung des Unternehmens


Georg Michael Heinrich Beisser übernimmt das Geschäft. Er erweiterte das Unternehmen um eine respektable Viehzucht, Ländereien sowie um eine Fleischwarenfabrik in der Langen Reihe und um das Liefergeschäft für die Überseereedereien. Er verproviantierte sogar die kaiserliche Yacht „Hohenzollern". Darüber hinaus entwickelte er das bahnbrechende Pökelverfahren für Schinken, das er patentieren ließ und „tuckerte“ bereits 1898 mit einem kombinierten Personen- und Lieferauto durch Hamburgs Straßen, welches mit Gas betrieben wurde.

 


 
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1918: Von der Wirtschaftskrise in den Krieg


Georg Alfred Beisser III. greift zum Unternehmenszepter: Durch die Wirtschaftskrise der 20er Jahre und den 2. Weltkrieg brach das Reederei Geschäft zusammen. Nach dem Krieg lagen die Fleischwarenfabrik in der Langen Reihe und die Filiale Mönckebergstraße in Schutt und Asche. Die Fleischwarenfabrik musste er nach dem 2. Weltkrieg aufgeben und behielt nur das Ladengeschäft in der Mönckebergstraße. Sein einziger Sohn Heinrich Beisser war im Krieg gefallen.

 


 
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1952: Drei Töchter eröffnen drei Filialen


Die Damenriege tritt an: Elisabeth Habben, Christa Landjunk, Gisela Rumland - geb. Beisser: Nach dem frühen Tod des Vaters übernahmen die drei Töchter Alfred Beissers die Unternehmensleitung und führten nach dem Krieg die Ladengeschäfte erfolgreich weiter: Von der Mönckebergstraße zogen sie 1967 zurück in die Spitaler Straße, wo vor nunmehr 125 Jahren alles begann und konnten weitere Geschäfte in Ottensen, Eppendorf und Blankenese eröffnen.

 


 
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1986: 150 Jahre Fleischerei Beisser


150 Jahre Fleischerei Beisser in Hamburg, Peter Christian Holst, Sohn von Christa Landjunk, geb. Beisser, übernimmt Beisser in 5. Generation und führte das Unternehmen erfolgreich bis 2002.

 


 
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2002-2008: Dr. med. Redelf Habben übernimmt Beisser


Dr. med. Redelf Habben, Sohn von Elisabeth Habben, geb. Beisser übernimmt Beisser als Allein-Gesellschafter und führt Beisser interimsweise weiter.

 


 
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2008: Die Geschwister Claas und Eltje Habben übernehmen die Fleischerei


Die Geschwister Claas Rudolf und Eltje Helene Habben übernehmen in 6. Generation die Fleischerei Beisser mit 2 Filialen in Ottensen und Eppendorf mit 25 Mitarbeitern. Beisser steht seit über 175 Jahren für höchste Qualität und Service. Die Tradition in Hamburg möchten die Geschwister erhalten und im Bereich Feinste Fleischware, Feinkost, Bistro und Catering weiter ausbauen.

 


 
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